03.12. – 05.12. Phuket

So nun sind wir also in Phuket, dem Ausgangspunkt für unsere Tour über mehrere Inseln. Am Flughafen angekommen entschieden wir uns natürlich für die billigste Variante um in die Stadt zu kommen. Das hieß Minivan der erst losfährt wenn alle Plätze ausgebucht sind. Also mussten wir erstmal warten.

Nach einer Stunde ging es endlich los und unser Fahrer hatte nun die glorreiche Aufgabe alle Insassen auf die jeweiligen Unterkünfte zu verteilen. Das Problem hierbei: der Typ war vollkommen planlos, hilflos und mit der Zeit fast zu bemitleiden. Uns kam es so vor, als ob das sein erster Arbeitstag war. Nach 2 Stunden kamen wir im Hostel an und waren echt fertig, obwohl wir an dem Tag nichts anderes gemacht haben als warten…

Am darauffolgenden Tag hatten wir eine Mission: wir mussten Gepäck abwerfen und irgendwo einlagern. Da es in Thailand ziemlich heiß ist und wir die nächsten Wochen nur etwa die Hälfte aus unseren Rucksäcken brauchen. Also zogen wir nach dem Frühstück los und klapperten sämtliche Hostels etc. ab. Als wir den Leuten unser Problem erklärten, von wegen wir machen ne Weltreise, reisen mit viel Gepäck brauchen aber im Moment nicht alles davon guckten diese uns an wie Auto. Komisch hat das denn noch keiner vor uns gemacht??? Doch plötzlich gab es Licht am Horizont! Wir fanden eine Unterkunft die bereit war unser Gepäck einzulagern. Die Freude währte allerdings nur kurz, denn als die gute Frau uns sagte es wäre kostenlos, ihr Chef dürfe davon aber nix mitbekommen und nach einem Blick in die Rumpelkammer kam uns das alles ziemlich Spanisch vor und wir entschieden uns dagegen. Irgendwann wurden wir dann aber doch noch fündig und unser überschüssiges Gepäck inklusive Annika’s Rucksack schlummert nun in einer Schickimicki Unterkunft für die nächsten Wochen 😉

Nun waren wir diese Sorge los und beschlossen den Nachmittag am Patong Beach von Phuket zu verbringen. Natürlich nahmen wir den öffentlichen Bus, weil billig ist doch klar 😉 Das Problem bei diesen billigen Fortbewegungsmitteln ist allerdings immer das gleiche: es dauert einfach länger! Das Gute daran ist wiederum, dass man einen Eindruck davon bekommt wie die Einheimischen so von A nach B kommen. Und so geschah es, dass wir für ca. 10km 1,5 Stunden brauchten, denn natürlich wurde unterwegs wieder Hunz und Kunz aufgesammelt bis der Bus aus allen Nähten platzte. Naja wir wollten es ja so 🙂

Und plötzlich waren wir am Ziel und kamen uns vor wie in der Tourihölle! Also wir beide waren noch nie auf Malle am Ballermann aber wir sind uns sicher, das hier ist mindestens genauso wenig etwas für uns… Dafür konnten wir wenigstens ne Runde baden und den Tag ausklingen lassen…

Am nächsten Tag ging es dann nach Ko Phi Phi aber dazu im nächsten Eintrag mehr…

Thailand

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