12.05. – 18.05.2013 San Francisco nach Los Angeles
“If you’re going to San Francisco, be sure to wear some flowers in your hair…” Blumen hatten wir zwar nicht in unseren Haaren aber dafür trotzdem eine tolle Zeit in dieser echt schönen Stadt. Innerhalb von 2 Tagen schauten wir uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten an und bekamen ein Gefühl für den entspannten Lebensstil. Auf unserer Reise haben wir bisher schon eine Menge Metropolen dieser Welt gesehen und San Francisco ist definitiv eine unserer Lieblingsstädte.
Die Golden Gate Bridge schauten wir uns gleich aus mehreren Perspektiven an und fuhren standesgemäß auch einmal drüber. Außerdem sind wir die „kurvenreichste Straße“ der Welt hinunter gefahren. Bis 1923 war sie mit 27% Gefälle eine der steilsten Straßen der Stadt, bevor diese in Serpentinenform als Einbahnstraße entschärft wurde. Ach und natürlich durfte eine Fahrt mit der legendären Kabelstraßenbahn nicht fehlen. Sehr gern wären wir noch etwas länger geblieben doch leider saß uns die Zeit im Nacken, denn wir wollten uns ja noch den Küstenhighway Nr. 1 und Los Angeles anschauen. Also hieß es nach 2,5 Tagen schon wieder Abschied nehmen 😦
Auf dem Highway Nr. 1 ging es von San Francisco weiter Richtung Süden. Diese Strecke zählt zu den schönsten Küstenstraßen der Welt und erinnerte uns sehr an die Great Ocean Road in Australien. Einen ganzen Tag fuhren wir auf dieser Straße und genossen bei zahlreichen Stopps den Pazifik. Wir Glückspilze konnten sogar eine vorbeiziehende Herde Wale sehen, als sie immer wieder hochkamen um ihre Fontänen in die Luft zu blasen und zu atmen. Ein echt toller Anblick – kann man sich gar nicht satt sehen. Außerdem sahen wir See-Elefanten die einen ganzen Strand für sich beanspruchten und ihre Revierkämpfe austrugen – man war das ein Lärm und Gestank…
Tja und die letzten 3 Tage verbrachten wir in Los Angeles. Zunächst statteten wir den Rettungsschwimmern von Malibu einen Besuch ab, jedoch wollten diese sich uns nicht so richtig zeigen. War halt kein ideales Badewetter und somit eher tote Hose am Strand. Weiter ging es nach Santa Monica und Venice Beach. Die Strandpromenade hier inklusive der sich darauf tummelnden Gestalten war zum Teil schon ziemlich skurril. Muskelberge in roten Strings, auf Rädern vorbei cruisende „Gangster“ mit ihrem dröhnenden Getthoblaster im Körbchen, Straßenmusiker und echt viele Typen die in der Hippie-Zeit hängengeblieben sind.
Am nächsten Tag ging es nach Hollywood auf den Walk of Fame, wo man die ganzen Sternchen der Stars bewundern kann. Nachdem wir einmal komplett rauf und runter gelaufen sind, taten uns ganz schön die Füße weh und wir entschieden uns noch für einen Abstecher nach Beverly Hills. Hier sind wir einfach mal mit dem Auto die Straßen entlang gefahren und haben uns die schicken Häuschen angeschaut. Also hier könnte man es aushalten, was man vom Rest von Los Angeles eigentlich nicht behaupten kann. Die Stadt wirkt irgendwie ziemlich runtergekommen und seit ihrer Blütezeit in den 80er und 90er Jahren hat sich wohl nichts mehr getan.
Den letzten Tag verbrachten wir fast komplett am Flughafen. Den Mietwagen mussten wir schon am frühen Nachmittag abgeben doch unser Flug nach New York ging erst am späten Abend. Also verbrachten wir die Zeit mit Film gucken und warten, warten, warten…





































Können wir also den 1. Lausitzer San Francisco-Fanclub eröffnen??? Also ich hab mich ja echt in die Stadt verliebt…