24.09. – 30.09.2018 Bonjour aus Frankreich

Nach einem Blick auf die Wettervorhersage für die Schweiz, hat es uns nun doch nach Frankreich verschlagen. Die ersten zwei Nächte waren zwar auch ziemlich kalt mit kuscheligen 4 Grad am Morgen, aber nun ist das Wetter ganz angenehm.

Am Mittwoch wollten wir uns echte Dinosaurier Spuren anschauen und fuhren ins Jura Gebirge nach Plagne. Das Problem war nur… das Gelände war gesperrt, da die Saurier Fährte seit einiger Zeit konserviert werden soll. Die Spuren wurden 2009 entdeckt und gehören zu einer 155 m langen Dino-Fährte, welche ca. 150 Mio. Jahre alt ist. Die eigentlichen Abdrücke waren mit Folien abgedeckt, aber auf dem Weg zum Gelände konnte unser kleiner Dinoforscher tatsächlich doch noch zwei Spuren entdecken. Die Serpentinenfahrt war also nicht ganz umsonst 🙂

Am Donnerstag besuchten wir Pérouges, ein kleines mittelalterliches Bergdorf in der Nähe von Lyon, wo schon die vier Musketiere gedreht wurden. Wir spazierten durch die kleinen Gässchen und ließen uns die dortige Spezialität,den Galettes de Pérouges (warmer, knusprig dünner Zuckerkuchen), schmecken.

Danach ging es in die Teichlandschaft la Dombes, den Beschreibungen nach ähnlich wie die Peitzer Teichlandschaft… doch die Wirklichkeit war ziemlich trist. Wir fanden zwar noch ein nettes Plätzchen und wollten dort eine Runde Fahrrad fahren, doch der jüngste Mitfahrer hatte einfach keine Lust 😉 So spazierten wir nur etwas durchs Dorf und beobachteten die Bauarbeiter bei ihrer Arbeit. Zum Mittag probierten wir mutig unsere ersten Froschschenkel. Sie schmecken gar nicht so schlecht,

eigentlich wie Hühnchen.

Da sich unser Französisch auf ein Minimum beschränkt, sind wir doch ganz stolz uns bisher durchgeschlagen zu haben, immerhin bekamen wir etwas zu essen 😂 Felix hat auch schon erste Kontakte auf dem Spielplatz geknüpft, es wurde viel geredet aber keiner verstand den anderen. Bonjour und Merci bekommt er aber schon ganz gut hin.

Gestern wollten wir es wissen und besuchten einen typischen Wochenmarkt am Samstagvormittag. Die Verständigung an den Ständen war zwar nicht immer einfach, aber am Ende fanden sich dann doch Obst, Gemüse, Wurst, Käse und Brot in unseren mitgebrachten Beuteln. Das ließen wir uns auch gleich zum Abendbrot schmecken und fielen alle müde in die Koje.

Den heutigen Sonntag verbrachten wir sehr ruhig direkt an der Rhône mit Schiffe gucken und entspannen.

Euch noch einen schönen Sonntag 🙂

Frankreich

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