3.12. – 13.12.2018 schnell durch Frankreich und ab nach Hause

Diesmal fuhren wir innerhalb von 3 Tagen schnurstracks durch Frankreich. Die spanisch-französische Grenze konnten wir noch problemlos passieren, doch in Frankreich angekommen, waren viele Abfahrten und Kreisverkehre gesperrt sowie von „Gelbwesten“ besetzt.

Die Franzosen sind da echt konsequent und meinen es ernst, wenn Ihnen etwas nicht passt und sie der Meinung sind ein Streik wäre doch jetzt schließlich mal angebracht. Eiskalt wurden insbesondere die LKWs mit Straßensperren ausgebremst und durften nicht mehr weiter fahren. Pkws und gerade die mit ausländischem Kennzeichen wie wir es hatten, wurden zwar durch gewunken, doch Geduld war trotzdem gefragt.

Die Stimmung war weitgehend friedlich. Unser Glück war allerdings auch, dass wir unter der Woche unterwegs waren. Man konnte ganz klar sehen, dass es am Wochenende heiß hergegangen war, denn etliche Schauplätze erinnerten an kriegsähnliche Zustände. Es sah teilweise wie auf einem Schlachtfeld aus.

Ein positiver Effekt war für uns, dass auch einige Mautstellen außer Gefecht gesetzt wurden… 😉

Eigentlich wollten wir kurz vorm passieren der deutschen Grenze nochmal einen typischen französichen Weihnachtsmarkt in Elsass Lothringen besuchen und zwar in der Grenzstadt Colmar aber ein Blick auf den Wetterbericht hat dafür gesorgt, dass wir uns dagegen entschieden haben.

Ein Sturmtief war im Anmarsch und nach unserer Erfahrung in Spanien brauchten wir das kein zweites Mal. Für uns war klar, bei Sturm wird nicht mehr gefahren und deshalb haben wir uns nach Deutschland gerettet, unsere Vorräte nochmal richtig aufgefüllt und uns einen sicheren Campingplatz in Staufen im Breisgau gesucht.

Hier angekommen haben wir das 2. Adventswochenende damit verbracht die kleine gemütliche Gemeinde zu erkunden, den Weihnachtsmarkt unsicher zu machen, im Camper gemütliche Stimmung zu genießen mit Plätzchen backen und Kerzenschein.

Auf den letzten Kilometern vom Schwarzwald nach Hause haben wir noch einmal unseren Freunden in Karlsruhe einen Besuch abgestattet und der Familie von Annika in Chemnitz.

Tja und seitdem ist unser kleinstes Familienmitglied krank und hat uns alle schön mit angesteckt. Also kaum zurück in Deutschland und schon haben wir uns die typischen winterlichen Begleiterscheinungen eingefangen. Seit dem 13.12. sind wir nun zurück in unserer Wohnung. Der erste Eindruck: Meine Güte, wem gehört denn hier der ganze Krempel!??

Es ist wieder das gleiche Phänomen wie schon auf der Weltreise, denn man merkt insbesondere auf Reisen erst einmal mit wie wenig man eigentlich auskommen kann. Selbst in unserem Camper haben wir mindestens 1/3 von dem was wir mithatten nicht einmal gebraucht. Aus diesem Grund sind wir uns sicher, dass wir noch einmal sowohl unsere Wohnung inkl. Keller als auch das Wohnmobil komplett auf den Prüfstand stellen und alles was nicht gebraucht wird, einem guten Zweck zuführen 😊

Das war er nun also, der letzte Post von dieser Reise aber seid euch sicher die nächste folgt bestimmt.

✨Jetzt wünschen wir Euch egal wo immer ihr seid ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein neues aufregendes Jahr! ✨

Bis dahin habt eine schöne Zeit!

Annika und Mike mit Felix

hinter den Kulissen

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