24.5. – 2.6.2019 Auf dem Weg in den Norden – Dänemark

In Flensburg machten wir die letzten Besorgungen und fuhren dann über die Grenze nach Dänemark. Unser erster Stop war die Brücke zur Insel Fünen, wo wir auch gleich von Schweinswalen begrüßt wurden. Hier verbrachten wir die erste Nacht und am nächsten Tag ging es am Schloss Egeskov vorbei Richtung Langeland, wo wir uns mit Mikes Ex-Kollegen Andreas treffen wollten. Er hat dort mit seiner Frau und Hundedame Paula ein Ferienhaus gemietet.

Am Nachmittag ging es gleich zum Brandungsangeln und „wir“ haben sogar 4 Plattfische gefangen (Naja wir haben eher nur zugeguckt), welche wir uns dann schmecken lassen durften. Vielen Dank an den fleißigen Anglersmann 😉

Am nächsten Tag fuhren die Angler mit dem Boot auf Angeltour und wir drehten eine Runde mit der kleinen Hundedame Paula. Felix ist immer noch hin und weg von ihr ☺️

Danach fuhren wir nach Gulstav an die Südspitze von Langeland, um uns die Klippen und die dort lebenden Wildpferde anzuschauen. Leider war das erste was wir sahen ein totes Wildpferd 😬😢 aber wir durften dann auch noch den lebendigen Rest der Herde entdecken und beobachten. Beim Steine sammeln am Strand hatten wir dann richtig Glück und haben einen versteinerten Seeigel gefunden 🤩 Endlich war die Suche mal erfolgreich. Sobald es Steine oder Muscheln am Strand gibt, sieht man mich eh nur noch mit auf den Boden gehefteten Blick auf der Suche nach irgendwelchen Schätzen. 😂

Mike erinnert mich natürlich minütlich daran, dass wir nix mehr mitnehmen können wegen dem ÜberGewichtsproblem unseres Wohnmobils…

Am Nachmittag holten wir die leider glücklosen Angler vom Hafen ab und trösteten uns mit einem leckeren Softeis. Am Abend gabs dann noch einen Hotdog und Fischburger am Hafen und so endete ein weiterer schöner Tag unserer Reise. Am nächsten Morgen drehten wir auf Wunsch des kleinen Hundenarren Felix wieder eine Runde mit Paula und danach brachen wir langsam auf. Wir fuhren nach Nyborg und überquerten dort den großen Belt über die Størebelt Brücke, eine der längsten Hängebrücken der Welt. In bis zu 65 m Höhe, 18 Km quer über die Ostsee – Wahnsinn! Am anderen Ende erwartete uns dann ein toller Blick zurück auf die Brücke.

Weiter ging es Richtung Kopenhagen, wo wir in einem Vorort erfolglos nach einem Waschsalon suchten. Am nächsten Tag ging es direkt in die Stadt nach Kopenhagen und dort wurden wir fündig. Mit dem Wohnmobil in die Stadt ist ja immer bissel abenteuerlich, aber Kopenhagen war recht entspannt und Trucker Mike lässt sich ja auch durch nichts aus der Ruhe bringen. 12 Jahre Vertriebsaußendienst härten entsprechend ab…

Am Samstag ging es dann mit der Metro in die City zum Nyhavn. Die Metro ist in Kopenhagen ferngesteuert und hat keinen Lokführer an Bord. Somit konnte man ganz vorn sitzen und fühlte sich wie in einer Achterbahn. Felix war das Ganze erst nicht so geheuer, aber am Ende wollte er mal wieder gar nicht raus 😅

Am Hafen flanierten wir an den bunten Häuschen vorbei und bestaunten die ganzen Schiffe, am Mittag ließen wir uns einen leckeren Burger und Pommes im „Gasoline Grill“ (Insider Tipp) schmecken. Das ist eine alte Tankstelle, die zum Restaurant umgebaut wurde und die besten Burger der Stadt machen soll – das können wir nur bestätigen 😋 Felix hat sogar nen ganzen Burger allein verputzt.

Nun war unsere hyggelige Zeit in Dänemark erst einmal vorbei und wir überquerten die Öresundbrücke nach Schweden. Dazu tauchten wir in Kopenhagen in die Ostsee ein, tauchten mitten in der Ostsee wieder auf und befanden uns dann erst auf der eigentlichen Brücke, welche die weltweit längste Schrägseilbrücke ist auf der sowohl Autos als auch Züge fahren können.

Farvel Danmark und Hallå Sverige 😊

Dänemark

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