23.04. – 02.05. Fiji – Haben wir auch nicht viel gemacht, so haben wir doch den Tag verbracht…

Die Zeit auf den Fiji Inseln wollten wir nutzen um einfach mal wieder die Seele baumeln zu lassen. Die letzten Monate und Wochen in Australien und Neuseeland waren ziemlich aufregend, aber auch anstrengend. Und bevor wir auf unserer letzten Etappe den Westen der USA mit dem Mietwagen unsicher machen, brauchten wir eine kleine Pause vom Reisen.

Den ersten Tag auf Fiji nutzten wir um uns über die verschiedenen Möglichkeiten zu informieren. Eigentlich wussten wir ja was wir so ungefähr wollten und so stand die Entscheidung schnell fest. Wir entschieden uns für Inselhopping auf den vulkanischen Yasawa Inseln westlich der Hauptinsel. Nachdem wir ein gutes Angebot gefunden und mit unseren Asienerfahrungen auch noch einen Rabatt aushandeln konnten, ging es auch schon los.

Wir entschieden uns für drei verschiedene Inseln wo wir jeweils 2 Nächte blieben. Ein Katamaran brachte uns bis kurz vor die Inseln und dann wurden wir von den Einheimischen mit dem Motorboot abgeholt. Sehr abenteuerlich das Ganze 😉

Auf den Inseln konnten wir mal so richtig schön in der Hängematte gammeln, Bücher lesen, die Sonne genießen und uns mit anderen Backpackern austauschen. Echt lustig, dass fast jeder die Fijis als kleine Auszeit vom Reisen nutzt, bevor dann die nächsten Ziele anstehen. Natürlich ist unsere Lust aufs Reisen durch die vielen Gespräche erst so richtig in die Gänge gekommen. Es gibt noch soviel auf dieser Welt zu entdecken, so dass diese 8 monatige Reise wohl nicht unser letzter Ausflug in die weite Welt war!

Jede der drei Inseln war unterschiedlich und hatte seine eigenen Highlights. Auf der ersten Insel war es der Besuch eines ursprünglichen Dorfes mit kennenlernen des Chief’s und ein „gemütliches“ Tee-Haus, wo man am Nachmittag selbstgebackenen Kuchen und Kaffee direkt am Strand serviert bekam 🙂

Leider spielte das Wetter nicht die ganze Zeit mit, so dass wir auch von einigen Regenschauern heimgesucht wurden, denn die Regenzeit war noch nicht ganz vorbei.

Auf der nächsten Insel konnten wir Schnorcheln und mit Mantarochen schwimmen und jeden Abend gab es eine Entertainmentshow mit fijianischen Tanzeinlagen, einem Lagerfeuer und lustigen Spielen.

Unser letzter Stop war auf einer Insel auf der ziemlich viel durch den Zyklon im Dezember zu Bruch gegangen ist. Hier lernten wir Anne, Alex und Greg aus Deutschland kennen die hier als freiwillige Helfer beim Neuaufbau der Anlage mit anpacken. Der Zyklon ist zwar schon einige Zeit her, doch die Fijianer sind nicht gerade die motiviertesten wenn es ums arbeiten geht… Die drei hatten wirklich alle Hände voll zu tun um dort den Stein ins Rollen zu bringen. Kurz überlegten wir, einfach ein paar Wochen dort zu bleiben und auch mitzuhelfen, doch im Endeffekt entschieden wir uns dagegen. Für eine so kurzfristige Umbuchung unserer weiteren Reise wäre das Ganze dann doch etwas zu spontan und mit Kosten verbunden gewesen. Das ist dann leider der Nachteil beim buchen im voraus 😦

Abends gab es dann z.B. lecker Essen aus dem Erdofen und danach noch eine Kava-Session (Getränk aus der Kavawurzel mit leicht berauschender Wirkung) mit Gitarre und Gesang.

Der Slogan „Fiji Time“ ist hier wirklich Programm, denn das Wort Stress existiert einfach nicht. Tagsüber ein wenig in der Hängematte schlummern und abends mit der Gitarre am Feuer sitzen und Lieder singen, ist halt wichtiger als eine schnelle Internetverbindung, Termindruck und ein Alltag wie wir ihn in Deutschland kennen. Ein rundum entspanntes Leben – gefällt uns ganz gut 😉

Mittlerweile sind wir in den USA angekommen. Auf unserem Flug haben wir die Datumsgrenze überflogen und somit den 02.05. zweimal erlebt… Wir starteten am 2.5. um 22 Uhr in Fiji und kamen am 2.5. um 13.30 Uhr in Los Angeles an. Ein gaaaannnnzzz schön langer Tag!

 

Fiji

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  1. Hallo Annika and Mike,

    I am overwhelmed by your reports and photos and can easily imagine how very much you must have welcomed the rest and relaxation in Fiji, the land of my dreams – I would like to end my life there and then not die but simply fade away.

    Somebody out there can play the guitar? You are people of many talents.

    Thank you for the „Greetings from amazing New Zealand“ postcard with the most amazing picture of Pikita. Beautiful rugged country. The card arrived within a fortnight. (Do not use the word ‚fortnight‘ in the States because people there will fail to understand such an old-fashioned Britishism from old Europe..

    Now that you have safely crossed the International Date Line, enjoy Los Angeles and whatever else you my go to, and look at, in the States.

    I am both well and as busy as usual giving lessons and concerts.

    I very often think of you and send you my blessings. Go on having the time of your life.

    My wife sends greetings, too.

    Take care,

    Hartmut

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