1.10. – 09.10.2018 Frankreich – Rhône, Pont d‘Arc, Pont du Gard und Camargue

In der letzten Woche sind wir gemütlich Richtung Mittelmeer getuckelt.

Zunächst ging es an der Rhône entlang und zu einem Nebenfluss namens Ardèche, welcher sich durch Schluchten schlängelt und somit atemberaubende Aussichten bietet, wie zum Beispiel auf das natürliche Felsentor Pont d’Arc. Unser Camper hat sich die Serpentinen rauf und runter gequält, aber die Landschaft war wirklich wunderschön und somit jede Mühe wert.

Am 3.10. als ihr in Deutschland den Feiertag genossen habt, besuchten wir Pont du Gard einem ziemlich gut erhaltenen Aquädukt aus der alten Römerzeit. Dieser Wasserkanal zählt zu einem der wichtigsten erhalten gebliebenen Brückenbauwerke der antiken römischen Zeit und gehört zum Unesco Weltkulturerbe. Hier verbrachten wir einen sehr schönen und interessanten Nachmittag mit viel Sonnenschein aber auch heftigem Wind.

Frankreich ist wirklich ein Traum für Campingfans! Es gibt hier sehr viele Camping- und Stellplätze. Viele Plätze sind sogar kostenlos und haben meist sogar eine Ver- und Entsorgungsstation. Da freut sich unser Reisebudget 😉 Mit unserer Aufbaubatterie kommen wir auch locker 5 Tage hin ohne Landstrom zu nutzen und das obwohl wir (noch) keine Fotovoltaik Anlage auf dem Dach haben.

Da wir uns derzeit in einem Naturschutzgebiet befinden, gibt es momentan keine Stellplätze. Somit entschieden wir uns dann doch für einen Campingplatz. Da sich unsere Wäscheberge türmten, wir Strom und WLAN brauchten und einfach mal ein paar Tage an einem Ort bleiben wollten passte das ganz gut.

Unsere Entscheidung viel auf den gemütlichen Wallfahrtsort Saintes-Marie-de-la-Mer inmitten der Camargue, einem Naturschutzgebiet, welches für seine Flamingos, den weißen Camargue Pferden sowie den schwarzen Stieren bekannt ist. Die Pferde sind ursprünglich Wildpferde, welche nur hier vorkommen. Die Pferde, sowie die Stiere leben in freien Herden, gehören jedoch alle zu verschiedenen Farmen und sind entsprechend gebrandmarkt. Es finden hier auch Stierkämpfe statt, die aber zum Glück unblutig ablaufen. Bei dieser Art von Stierkampf versucht der Torero dem Stier bunte Bänder von den Hörnern zu reißen. Auf dieses Spektakel haben wir aber dankend verzichtet… die Häuser sind alle weiß gestrichen mit einem Reetdach und überall findet sich das Kreuz der Camargue, ein Anker mit einem Herz, der für Glaube, Liebe und Hoffnung steht…genau das Richtige für mich als Anker-Fan ❤️⚓️

Hier im Süden von Frankreich fließen die beiden Rhônearme in das Mittelmeer und es wird im Schwemmland Salz abgebaut und Reis angebaut. Die Flamingos sind hier fast das ganze Jahr zu finden, im Sommer leider auch Millionen von Mücken 😬 aber das kennen wir ja schon aus dem Spreewald.

Jetzt im Herbst ist die größte Mückenplage aber zum Glück vorbei. Da es uns so gut gefällt, sind wir nun schon seit 5 Tagen hier und verbringen unsere Zeit mit baden gehen, Sandburgen bauen, Fahrradtouren durch die Prärie, Strandspaziergängen, Eis schlecken und einfach mal die Seele baumeln lassen.

Bis bald

Annika, Mike und Felix

Frankreich

5 Comments Hinterlasse einen Kommentar

  1. Das sind ja wieder tolle Bilder. Wir verfolgen sehr interessiert eure Route und eure Berichte und wünschen euch unvergessliche Abenteuer und Erlebnisse.
    Ganz liebe Grüße aus der Heimat

  2. Welch grandiose Impressionen!

    Schön, dass das Wetter auch noch so schön ist, dass ihr schwimmen gehen könnt.
    Wir wünschen euch weiterhin viele wunderbare Eindrücke und glückliche Momente!

    Alles Liebe! Eure 3Gs

  3. Ein Träumchen! Danke für die Einladung zum Reiseblock. Es ist fantastisch von Euch zu hören und die tollen Bilder zu sehen. Besonders die Carmague Pferde sind ziemlich cool. Da steht ja spontan gleich das nächste Reiseziel fest 😜 Genießt die Zeit, es sieht einfach traumhaft aus! Liebe Grüße aus dem Spreewald 💚 Sina

  4. Hallo Ihr schön das wir an euern Abenteurer dabei sein dürfen jeder Bericht und Foto ist eine Freude viel Spaß und noch tolle Erlebnisse liebe Grüsse an euch voin Oma Moni und Opa Uwe der ganz besonders sein Felix grüsst

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