02.05.2013 – 11.05.2013 Willkommen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten…

Langsam aber sicher geht es dem Ende unserer Weltumrundung zu… 😉 😦

Die USA ist unser letztes Ziel und seit ein paar Tagen sind wir mit unserem Miet-Chevrolet unterwegs. Der erste Eindruck: hier ist wirklich alles größer – die Autos, die Essensportionen und der dazugehörige Nachtisch (somit auch die Menschen, die diese riesigen Portionen verschlingen), die Natur, einfach alles…

Da wir für die Westküste lediglich 16 Tage Zeit haben, müssen wir uns ganz schön sputen. Um ehrlich zu sein hatten wir uns im Vorfeld unserer Reiseplanung auf Amerika am wenigstens vorbereitet und sind nun um so überwältigter beim Anblick dieser Natur und Weite des Landes.

Unser erstes Ziel war der Grand Canyon und auf dem Weg dorthin kamen wir in den Genuss ein Stück der Original „Route 66“ zu fahren. Diese legendäre Straße von Chicago nach Kalifornien existiert allerdings nur noch in Teilstücken, da mittlerweile modernere Highways gebaut wurden. Zu unserem Glück sind wir an einem Samstag dort lang gefahren und konnten die Nostalgie förmlich spüren, denn es gab ein Oldtimertreffen mit den ganzen 50er Jahre Autos. Echt cool das Ganze!

Am Grand Canyon angekommen blieb uns für ein paar Augenblicke der Mund offen stehen, denn das war echt ein gewaltiger Anblick. Eigentlich unglaublich, dass sich ein Fluss namens Colorado über viele Millionen Jahre so mir nichts dir nichts in das Gestein gefressen hat und so einen kolossalen Canyon hinterlassen hat.

Weiter ging es an die Grenze zu Utah um uns das Monument Valley anzugucken. Die Fahrerei hier in den USA erinnert uns sehr an Australien, denn man spult die vielen Meilen nur so runter. Wenn man dabei aus dem Fenster schaut, sieht man eigentlich fast nur Wüste… Aber irgendwie vermittelt das Ganze auch das Gefühl von Freiheit. Bestimmt noch schöner, wenn man auf einer der vielen vorbei knatternden Harleys sitzt und sich den Wind um die Nase wehen lässt…

Das Monument Valley sieht echt so aus, wie man den wilden Westen aus Filmen kennt. Hätten nur noch ein paar vorbei reitende Indianer auf ihren Ponys gefehlt. Leider war keiner weit und breit zu sehen 😉

Irgendwie kommt uns die USA mittlerweile wie das Land der Canyons vor, denn der nächste wartete bereits auf uns. Wir schlängelten uns durch den Antelope Canyon, welcher lediglich durch Regenwasser ausgespült wurde und jetzt total bizarre Formen aufweist. Durch das hereinfallende Sonnenlicht wirkt das Ganze noch viel spektakulärer. Definitiv unser bisheriges Highlight in den USA!

Nachdem wir nun schon soviel Natur bestaunen durften war es Zeit für ein wenig Abwechslung. Also ging die Reise weiter in die Stadt der Sünde – Las Vegas. Am Abend liefen wir den „Strip“ einmal komplett ab und bestaunten die verschiedenen Shows und die Miniaturausgaben von Venedig, der Freiheitsstatue, der Sphinx und vielen mehr. Zum Abschluss ging es in die Spielhölle und Margaritas durften natürlich auch nicht fehlen.

Von Las Vegas fuhren wir weiter Richtung San Francisco und auf dem Weg dorthin holte uns die gewaltige Natur dieses Landes wieder ein.

Zunächst ging es ins Death Valley, einer der trockensten und heißesten Orte dieser Erde. Der tiefste Punkt liegt 85 m unterm Meeresspiegel und somit ist die Gegend ein Hitzepol. Als wir aus unserem klimatisierten Auto stiegen fühlten wir uns bei 40 Grad wie in der Sauna. Im Hochsommer sind hier wohl schon bis zu 57 Grad gemessen worden – unfassbar! Das hält doch kein Mensch aus…

Von diesem Extrem ging es auch schon ohne Umweg zum nächsten. Uns erwartete der Yosemite Nationalpark auf 3.000m Höhe mit Schnee und zugefrorenen Bergseen. Einfach irre diese Vielfalt hier – wir sind schwer begeistert. Leider sind wir hier an einem Samstag angekommen und viele Amerikaner verbrachten wohl ihr wohlverdientes Wochenende auf diesem schönen Fleckchen Erde. Somit war alles derartig überlaufen, dass bereits die Parkplatzsuche zur reinen Nervensache wurde. Das verdarb uns dann doch etwas die Lust auf den Nationalpark und wir brachen nach den wichtigsten Sehenswürdigkeiten ab, da man kaum treten konnte. Schade eigentlich… Aber immerhin haben wir einen Schwarzbären zu Gesicht bekommen, natürlich in gebührenden Abstand 😉

 

USA

2 Comments Hinterlasse einen Kommentar

  1. I envy you the sight of the Grand Canyon. It is beyond belief. I had the same feelings when I was standing there with my wife and son all that many years ago (19 in fact).

    By the way, I misbehaved there, feeding animals through the car window. A ranger caught us, shouting five time in slow motion for daft foreigners to understand: ‚You are not feeding the animals:‘ So be warned, although I think the warning comes a little too late. But I am sure you are not foolish enough to do such things, which are expressly forbidden, as the signs indicate. As you might know, I have no trouble reading English, but I do have trouble understanding what I am reading..

    Since it is the 23rd May today, I think you will have moved, or are about to move, to the eastern seaboard now.

    I wish you a nice end to your globe trotting.

    And as I like saying, my prayers are with you.

    Hartmut

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